Export-Verkauf von Radarwarner/Antiradaranlagen


Kurze Info…

Seit den fünfziger Jahren wird in Europa die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer mit technischen Geräten gemessen. Während man meist von „Radarfallen“ spricht, gibt es doch die unterschiedlichsten Messverfahren. Das am häufigsten verwendete Verfahren praktisch überall auf der Welt ist die Messung mit Doppler-Radar. Diese Geräte können in Fahrzeuge eingebaut, auf Stativen montiert oder auch auch fest installiert werden. Bei den großen Messanlagen auf Deutschen Autobahnen und Österreichischen handelt es sich auch um Radar. Moderne Anlagen können über 300 Verstöße pro Stunde aufzeichnen. Die Auswertung erfolgt meist automatisch. Die Geräte werden meist von Herstellern Multanova oder Traffipax gefertigt.

In den letzten Jahren wurden aufgrund der geringen Anschaffungskosten verstärkt Lasermessgeräte angeschafft. Trotz der hohen Anzahl der Geräte ist die „Ausbeute“ geringer, da die Messung weitgehend manuell erfolgt. Die Geräte ähneln meist Ferngläsern oder Kameras und werden fast immer manuell auf einem Stativ bedient. Hersteller sind die Firmen Riegl, LAVEG, Jenoptik, Leica u.a.

So genannte fest montierte „Starenkästen“ arbeiten selten mit Radar. Meist wird die Geschwindigkeit mit Kontaktkabeln in der Fahrbahn gemessen. Aufgrund häufiger Beschädigungen durch Vandalismus werden die Messgeräte zwischen den einzelnen Installationen ausgetauscht. Meist teilen sich 10 – 12 „Starenkästen“ eine Messeinheit. Meist handelt es sich um Geräte von Traffipax oder Truvelo.

Lichtschranken sind in einigen Ländern im Einsatz. Neben älteren Systemen bei denen jeweils drei Röhren rechts und links der Fahrbahn angebracht werden gibt es ein modernes System mit nur noch einer Messeinheit. Auffälliger ist meist die Kamera auf einem Dreibeinstativ. Alleiniger Anbieter z.B.in Deutschland ist die Fa. ESO.

Auch beim Nachfahrverfahren mit Videofahrzeugen kann die Geschwindigkeit gemessen werden. Hier wird die Geschwindigkeit des Polizeifahrzeugs auf ein Videoband eingeblendet. Die Toleranzen sind hoch!

Andere Verfahren werden in Europa kaum noch verwendet. In England und Österreich werden manchmal Autobahnabschnitte per „Section Control“ überwacht, in Italien kann man auf „Autovelox“ Lichtschranken treffen. In einigen osteuropäischen Ländern auf Radarpistolen amerikanischer Produktion.


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